Ich hatte schon als Kind einen Draht zu Gott, obwohl meine Familie in keiner Weise christlich orientiert war. Jesus kannte ich allerdings als meinen Erlöser und Retter nicht. Er war Gottes Sohn, der allerdings für mich und mein Leben keinerlei Relevanz hatte.

 

Nach meiner Konfirmation, die ich ganz bewußt für Gott, aber ohne wirkliche Erkenntnis, durchlief, gab es einige Jahre keinen Kontakt zu Kirche und Christen.

 

Doch als ich meine Ausbildung  zur Heilerziehungspflegerin absolvierte, bekam ich wieder Zugang. Es war eine katholische Fachschule und sowohl unter den Dozenten als auch unter den Mitschülern gab es Menschen, die Christen waren oder sich zumind. christlich orientierten.

 

Gemeinsam mit einer Mitschülerin besuchte ich dann einen Bibelgesprächskreis - heute weiß ich, das dort einige der Anderen bekehrt waren, aber irgendwie fiel es wohl nicht auf, das wir es nicht waren. Jedenfalls erklärte uns niemand das Evangelium bzw. wies uns auf Jesus hin oder fragte mal nach.

 

Im Laufe der Jahre war ich dann immer wieder in christlichen Kreisen in Bibel- und Hauskreisen, aber letztendlich wurden dort mehr soziale Themen besprochen und Gemeinschaft gepflegt als die Bibel, Gott und Jesus ernst genommen und das Leben so gelebt. 

 

Durch einen "Zufall" kam ich damals - ca. 18 Jahre her - zu einem 6stündigem Lobpreis- und Andachtsabend, wo ich eine ganz andere Art, Gott zu preisen und zu predigen kennenlernte. Dies interessierte mich sehr, doch traute ich mich nicht, in irgendeine Freikirche alleine zu gehen, da ich mich ja nicht auskannte.

 

Zwei Jahre später war ich auf einem christlichen Konzert. Meinem Bekannten, der dabei war, erklärte ich, das ich gerne solch eine Anbetung mir innerhalb eines Gottesdienstes vorstellen würde.  Einige Zeit später kam er mit einer gerade gegründeten charismatischen Gemeinde in Kontakt und erzählte mir begeistert davon.

 

Dies machte mich neugierig und mutig, so das ich das nächste Mal zum Gottesdienst mitging.  Es war alles sehr ungewöhnlich und fremd für mich, so das ich meine Familie erst mal nicht mitnahm.  Ich wollte erst prüfen, ob das wirklich mein/unser Platz war.

 

Durch den starken Lobpreis und die wirklich gesalbten Predigten, die eine konsequente  biblische Lehre beinhaltete, saß ich das erste Jahr oft weinend im Gottesdienst, weil ich einfach vom Hl. Geist so berührt wurde.   Mit der Zeit merkte ich, das sich etwas verändert hatte und ich nahm Jesus als meinen Retter und Erlöser an. 

 

Seitdem sind nun 15 Jahre vergangen und die Erfahrungen mit Gott, Jesus und dem Hl. Geist, mit Gemeinden und Christen sowie Nichtchristen würden viele Seiten eines Buches füllen.

 

Doch immer habe ich erlebt, das Gott über allen Situationen stand, den Schönen und den Leidvollen, immer Rechtfertigung gab, da wo es nötig war und mich immer mehr auf einen geistlichen Dienst vorbereitet hat.

 

Er war und ist immer treu, er liebt seine Kinder, er möchte Gemeinschaft mit ihnen - viele Gebete hat er erhört, er kam nie zu früh, aber auch nie zu spät. Was ihm das Wichtigste ist?

 

                                                   Mein/Unser Herz

 

 

 DANKE!